FUSSBALL FÜR ALLE

Die Hotline für alle Menschen im Fußball, die aufgrund ihrer Sexualität Diskriminierung erfahren haben.


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Warum ist eine Ombudsstelle wichtig?

Der ÖFB und die Bundesliga möchten ein Zeichen gegen Diskriminierung jeglicher Art im heimischen Fußball setzen. Aus diesem Grund hat man gemeinsam eine Ombudsstelle eingerichtet, die sich Diskriminierungen mit homophobem Hintergrund annimmt.

Die Ombudsstelle dient als direkte Anlaufstelle für LGBTIQ-Personen im Fußball. Hier geht es vor allem um Diskriminierung im Bereich Homophobie. Die Stelle ist aber auch sehr gut mit anderen Organisationen und NGOs vernetzt um auch eine psychologische Weiterleitung oder Weiterbetreuung zu gewährleisten.

Die Anlaufstelle ist unabhängig und eigen­ständig, jedoch mit einer Legitimation von ÖFB und Bundesliga ausgestattet, um bei Problemen bei Vereinen oder Verbänden ­vorstellig zu werden.

Dr. Leo Windtner

„Der ÖFB ist bestrebt ein Umfeld mitzugestalten, in dem alle Menschen ungeachtet von Herkunft, ­Geschlecht oder Sexualität offen aufgenommen und integriert werden. Als größter Sportfachverband Österreichs steht der ÖFB für Vielfalt, Toleranz und Integration in allen Bereichen der Gesellschaft.“

Dr. Leo Windtner
Präsident Österreichischer Fußball-Bund
Mag. Reinhard Herovits

„Die Bundesliga hat in ihrem Leitbild die ­Vorbildfunktion im österreichischen Sport ­verankert – insofern haben wir gemeinsam mit den Klubs auch gesellschaftliche Verantwortung. Wir ­wollen weiterhin unseren Beitrag beisteuern und ­Bewusstsein beim Thema Homophobie schaffen.“

Mag. Reinhard Herovits
Österreichische Fußball-Bundesliga


Oliver Egger

Die Ombudsstelle

Oliver Egger ist Fußballer, seit er mit sieben Jahren zu spielen begonnen hat. Seine Stationen in der Jugend waren der FC Gratkorn und der SK Sturm Graz. Seit 2012 spielt er immer noch aktiv als Verteidiger für den FC Gratkorn in der Oberliga Mitte West.

Als Hauptdarsteller des Films „Der Tag wird kommen“ ist er der erste österreichische Fußballspieler, der offen zu seiner Homosexualität steht.

Mit seiner neuen Aufgabe als Ansprechperson für sexuelle Diskriminierungen jeder Art will er seine Erfahrungen an alle Personen weitergeben, die mit Vorurteilen und Diskriminierung zu kämpfen haben.

Wer kann sich an die Ombudsstelle wenden?

Alle Personen, die aufgrund ihrer sexuellen Orientierung eine Form von Diskriminierung erfahren haben. Das kann folgende Personen betreffen:



• SpielerInnen
• Fans
• Funktionäre
• Eltern



• TrainerInnen
• MitarbeiterInnen im Fußballbetrieb
• Sponsoren
• Vereine, Landesverbände

Was sind die Aufgaben der Ombudsstelle?

• Anlaufstelle für LGBTIQ-Personen im Fußball im weitesten Sinn

• Anlaufstelle für Vereine, Verbände und Einzelpersonen, die sich über dieses Thema austauschen oder informieren wollen

• Sprachrohr gegenüber offiziellen Vertretern im Fußball

• Schaffung von Vernetzung je nach Notwendigkeiten (z.B. Treffen von LGBTIQ-Spielern oder Fans)

• Falls notwendig Vermittlung zu Beratungsstellen, Therapien, etc.

• Kommunikation des Themas nach innen und nach außen

• Hilfestellung für ÖFB und Bundes­liga bei Aktionen, Kampagnen, Auftritte bei Info-Veranstaltungen etc.

• Anlaufstelle für Vereine für Workshops, Sensibilisierungsmaßnahmen etc.

Kontakt / Impressum

Adresse:
Verein Fußball für Alle
Annenstraße 26
8020 Graz
Telefon:
0664 378 83 98
Verein zur Vernetzung und Unterstützung homo-, bi-, trans- und intersexueller Personen im Fußball